
Stand: 17.10.2025
Anbieter
Skalendo GmbH
Uhlandstr. 22
13156 Berlin
Email: info@skalendo.de
Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg
Registernummer: HRB 281929 B
USt-ID: ausstehend
Geschäftsführer: Marty Ristau
WICHTIG – BITTE AUFMERKSAM LESEN: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln den Zugriff auf sowie die Nutzung der Webseiten und Angebote der Skalendo, Marty Ristau, Uhlandstr. 22, 13156 Berlin, Deutschland (nachfolgend „Skalendo“, „wir“, „uns“) sowie den Abschluss und die Durchführung von Verträgen über Beratungs-, Implementierungs-, Audit- und Funnelhacking-Leistungen (zusammen „Leistungen“).
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern i. S. d. § 14 BGB. Verbraucherverträge schließen wir nicht ab.
Durch Zugriff auf oder Nutzung unserer Webseiten (einschließlich Webseiten, die auf diese AGB verlinken), durch Anfragen, Buchungen, Bestellungen oder Beauftragungen per Website, E-Mail, Telefon oder andere akzeptierte Bestellwege erklärst du als Unternehmen, einschließlich etwaiger berechtigter Nutzer/Sub-User, dein Einverständnis mit diesen AGB. Wenn du diesen AGB nicht zustimmst, bist du nicht berechtigt, unsere Webseiten/Leistungen zu nutzen oder Bestellungen/Beauftragungen vorzunehmen.
Diese AGB bilden zusammen mit unserer Datenschutzerklärung sowie – soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Auftrag erfolgt – einer Auftragsverarbeitungsvereinbarung (AVV) einen rechtsverbindlichen Vertrag zwischen dir („Kunde“) und Skalendo. Sie regeln insbesondere Zustandekommen, Leistungsumfang, Vergütung, Haftung, Gewährleistung, Datenschutz und Vertraulichkeit. Hinweise zu Haftungsbeschränkungen und Gewährleistung findest du in den entsprechenden Abschnitten dieser AGB. Bitte speichere oder drucke eine Kopie dieser AGB für deine Unterlagen. Eine jeweils aktuelle, leicht zugängliche und speicherbare Fassung stellen wir auf unserer Website bereit.
1. Geltungsbereich, Begriffe
2. Vertragsschluss
3. Leistungsumfang, Mitwirkungspflichten
4. Subunternehmer, Teamzusammensetzung
5. Projektmanagement, Change Requests
6. Termine, Verzug, höhere Gewalt
7. Abnahme (bei werkvertraglichen Leistungen)
8. Vergütung, Spesen, Zahlungsbedingungen
9. Leistungsprinzip, Erfolgsausschluss
10. Rechte an Arbeitsergebnissen, Nutzungsrechte
11. Schutzrechte Dritter, Freistellung
12. Vertraulichkeit
13. Datenschutz, Auftragsverarbeitung (DSGVO)
14. Einsatz von Drittplattformen/Tools
15. Mängel, Gewährleistung (Werkleistungen)
16. Haftung
17. Vergabe- und Wettbewerbsrecht, Compliance
18. Referenzen, Publicity
19. Laufzeit, Kündigung
20. Zurückbehaltungsrecht, Herausgabe
21. Verbot der Abwerbung
22. Verjährung
23. Schlussbestimmungen
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Skalendo („Anbieter“) und Unternehmern i.S.d. § 14 BGB („Kunde“) über Beratungs-, Implementierungs-, Funnelhacking-, Audit-, Schulungs-, Kreativ- und ggf. Entwicklungsleistungen („Leistungen“).
(2) Abweichende AGB des Kunden gelten nicht, es sei denn, der Anbieter stimmt schriftlich zu.
(3) „Arbeitsergebnisse“: alle im Projekt entstehenden Ergebnisse (Konzepte, Strategien, Texte, Creatives, Funnel-Layouts, Reports, Skripte, Konfigurationen, Dokumentationen etc.).
(4) „Drittplattformen“: z. B. ClickFunnels, WordPress/Elementor, Google/Meta Ads, GA4, CRM-/E-Mail-Tools u. ä.
(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet.
(2) Ein Vertrag kommt zustande durch Annahme des Angebots, Gegenzeichnung eines Vertrages/SoW, Bestellung per E-Mail oder durch Beginn der Leistungserbringung auf Kundenwunsch.
(3) Individuelle Vereinbarungen (SoW/Leistungsbeschreibung) gehen diesen AGB im Konfliktfall vor.
(1) Umfang, Ziele, Meilensteine, Deliverables und Timings ergeben sich aus Angebot/SoW/Leistungsbeschreibung (Anlage 1).
(2) Mitwirkung des Kunden ist erforderlich.
(3) Der Kunde stellt rechtzeitig Informationen, Zugänge (z. B. ClickFunnels, Ads-Konten, Analytics), Materialien und Ansprechpartner bereit.
(4) Der Kunde erteilt Entscheidungen/Freigaben innerhalb vereinbarter Fristen.
(5) Der Kunde stellt die Rechtmäßigkeit bereitgestellter Inhalte und Zugriffe sicher (Urheber-, Marken-, Wettbewerbs-, Datenschutzrecht).
(6) Verzögerungen wegen fehlender Mitwirkung verschieben Termine angemessen; Mehraufwände werden nach vereinbarten Sätzen vergütet.
(7) Der Anbieter erbringt keine Rechts- oder Steuerberatung.
(1) Der Anbieter darf geeignete Subunternehmer einsetzen und bleibt alleiniger Vertragspartner; Auswahl, Anleitung, Vertraulichkeit und ggf. AVV (Art. 28 DSGVO) werden gewährleistet.
(2) Austausch von Teammitgliedern ist zulässig bei gleichwertiger Qualifikation.
(1) Beide Parteien benennen projektverantwortliche Ansprechpartner.
(2) Änderungen des Leistungsumfangs sind schriftlich festzuhalten (Leistung, Aufwand, Preis, Zeitplan). Ohne Einigung bleibt der ursprüngliche Umfang maßgeblich.
(1) Termine gelten nur als verbindlich, wenn ausdrücklich vereinbart.
(2) Höhere Gewalt/Ereignisse außerhalb der Kontrolle (z. B. Ausfälle von Drittplattformen, behördliche Maßnahmen) befreien für Dauer und Umfang der Störung von Leistungspflichten; Fristen verlängern sich angemessen.
(1) Für klar definierte Arbeitsergebnisse erfolgt eine Abnahme. Der Kunde prüft binnen 7 Werktagen und erklärt Abnahme oder rügt Mängel konkret.
(2) Erfolgt keine Rüge innerhalb der Frist, gilt die Abnahme als erteilt.
(3) Unerhebliche Mängel berechtigen nicht zur Abnahmeverweigerung.
(1) Vergütung nach Angebot/SoW: Time & Material (Tages-/Stundensätze) oder Festpreis; alle Preise zzgl. gesetzl. USt.
(2) Reisekosten/Spesen nach Nachweis; Reisezeit gilt zu 50 % als Arbeitszeit, sofern nicht abweichend vereinbart.
(3) Zahlungsziel: 14 Tage netto ab Rechnungsdatum, sofern nicht anders vereinbart.
(4) Zahlungsverzug: Verzugszinsen gem. § 288 Abs. 2 BGB (9 Prozentpunkte über Basiszins) zuzüglich pauschaler Mahngebühren.
(5) Aufrechnung/Zurückbehaltungsrechte nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen.
(1) Der Anbieter schuldet – außer bei ausdrücklicher Festlegung – Dienstleistungen nach Branchenstandard, jedoch keinen wirtschaftlichen Erfolg (z. B. Umsatz/ROI/CR).
(2) Aussagen zu Ergebnissen sind Prognosen/Benchmarks, keine Garantien.
(1) Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte beim Anbieter.
(2) Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den individuell erstellten Arbeitsergebnissen für eigene Zwecke im vertraglich vorgesehenen Umfang, räumlich unbeschränkt und zeitlich unbefristet, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist.
(3) Vorbestehende IP/Methoden/Frameworks/Templates/Snippets/Libraries/Know-how/Trainingsmaterialien („Background-IP“) bleiben Eigentum des Anbieters; daran erhält der Kunde – soweit zur Nutzung der Arbeitsergebnisse erforderlich – ein einfaches Nutzungsrecht.
(4) Drittmaterialien (z. B. Stock, Fonts, Plugins, Templates, AI-Assets, LLM-Prompts) unterliegen Dritt-Lizenzen; Lizenzen beschafft/bereitstellt der Kunde, sofern nicht anders vereinbart.
(1) Der Kunde gewährleistet, dass bereitgestellte Inhalte/Zugriffe frei von Rechten Dritter sind und keine Gesetze verletzen.
(2) Verletzt eine Nutzung nach Kundenvorgabe Rechte Dritter, stellt der Kunde den Anbieter von Ansprüchen frei und übernimmt angemessene Rechtsverteidigungskosten.
(1) Vertrauliche Informationen sind geheim zu halten und nur projektbezogen zu nutzen; Offenlegung nur an Personen mit Need-to-know und gleichwertiger Geheimhaltungspflicht.
(2) Ausnahmen: öffentlich bekannte Informationen, rechtmäßiger Erhalt von Dritten, Eigenentwicklung ohne Rückgriff, gesetzliche/behördliche Offenlegungspflichten.
(3) Die Pflicht gilt 3 Jahre nach Projektende fort.
(1) Parteien handeln grundsätzlich als eigenständig Verantwortliche.
(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vorab eine AVV gem. Art. 28 DSGVO (Anlage 2). Ohne AVV erfolgt keine entsprechende Verarbeitung.
(3) Der Kunde ist für Rechtmäßigkeit, Transparenzpflichten und Betroffenenrechte seiner Verarbeitungen verantwortlich; der Anbieter unterstützt im vereinbarten Umfang.
(4) Der Kunde stellt datenschutz- und vertragskonforme Zugänge zu Drittplattformen sicher (Benutzer-/Agent-Zugänge).
(1) Konfiguration/Einrichtung/Nutzung von Drittplattformen erfolgt im Namen und auf Risiko des Kunden; der Kunde akzeptiert deren Nutzungsbedingungen und ist Lizenznehmer.
(2) Verfügbarkeit, Performance und Änderungen der Drittplattformen liegen außerhalb der Verantwortung des Anbieters.
(3) API-/Feature-Änderungen können Anpassungsaufwände auslösen; diese gelten als Change Request.
(1) Für werkvertragliche Leistungen leistet der Anbieter bei Sachmängeln Nacherfüllung (Nachbesserung oder Ersatzlieferung).
(2) Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Kunde mindern oder – bei erheblichen Mängeln – zurücktreten.
(3) Gewährleistungsfrist: 12 Monate ab Abnahme (nicht bei Arglist).
(1) Unbeschränkte Haftung für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, nach ProdHaftG sowie bei übernommenen Garantien.
(2) Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt; im Übrigen ausgeschlossen.
(3) Für Datenverlust haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre.
(4) Haftungshöchstsumme je Schadensfall und insgesamt pro Vertragsjahr: 25 % der im jeweiligen Vertragsjahr gezahlten Nettovergütung, mindestens 5.000 € und höchstens 250.000 € (sofern nicht Ziff. 16(1) greift).
(5) Mitwirkungs- und Drittplattformrisiken liegen beim Kunden (vgl. Ziff. 3, 14).
(1) Der Anbieter erbringt keine Rechtsberatung und übernimmt keine Gewähr für rechtliche Zulässigkeit von Werbemaßnahmen, Claims, Health-Claims, Kennzeichnungen etc.
(2) Der Kunde ist für rechtliche Prüfungen (Wettbewerbs-/Kennzeichnungs-/Gesundheitsrecht, Plattform-Policies) verantwortlich.
(3) Beide Parteien verpflichten sich zu Anti-Korruptions-, Sanktions- und Exportkontroll-Compliance.
(1) Der Anbieter darf Name/Logo des Kunden als Referenz (Website, Pitches) verwenden und allgemein über Projekterfolge berichten, ohne vertrauliche Details.
(2) Case Studies/Testimonials im Detail bedürfen der vorherigen Zustimmung.
(1) Geltung ab Vertragsschluss; Laufzeit gemäß Angebot/SoW.
(2) Ordentliche Kündigung gemäß vereinbarter Fristen; außerordentliche Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt (z. B. erheblicher Zahlungsverzug, schwere Pflichtverletzung).
(3) Bei Kündigung sind bis dahin erbrachte Leistungen zu vergüten; bereits begonnene Arbeitspakete nach Aufwand.
(1) Bis zur vollständigen Zahlung ist der Anbieter berechtigt, Arbeitsergebnisse, Zugänge und Dateien zurückzubehalten.
(2) Nach Vertragsende übergibt der Anbieter auf Wunsch verfügbare, projektbezogene Unterlagen in marktüblichen Formaten; zusätzlicher Aufbereitungsaufwand ist vergütungspflichtig.
(1) Parteien werben ohne Zustimmung keine Mitarbeiter/Erfüllungsgehilfen der jeweils anderen Partei ab – während der Zusammenarbeit und 12 Monate danach.
(2) Eine angemessene Vertragsstrafe (z. B. 25.000 €) kann individuell vereinbart werden.
(1) Ansprüche des Kunden verjähren innerhalb von 12 Monaten ab gesetzlichem Fristbeginn, soweit nicht zwingendes Recht entgegensteht oder Ziff. 16(1) greift.
(1) Anwendbares Recht: deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gerichtsstand: Berlin; der Anbieter darf den Kunden auch an dessen Sitz verklagen.
(3) Erfüllungsort: Berlin, sofern nichts anderes vereinbart.
(4) Textformklausel: Änderungen/Ergänzungen bedürfen mindestens der Textform (E-Mail genügt), soweit gesetzlich zulässig.
(5) Salvatorische Klausel: Unwirksame Bestimmungen berühren die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht; an deren Stelle gilt die gesetzlich zulässige, wirtschaftlich am nächsten kommende Regelung.
(6) Reihenfolge der Dokumente: (1) Individuelle Vereinbarungen/SoW, (2) diese AGB, (3) Anlagen (Leistungsbeschreibung, AVV), (4) Angebot.

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